Neue Landesbauordnung bringt viele Verbesserungen für mobilitätseingeschränkte Menschen und den Klimaschutz

Die Ökostrom-Erzeugung ist in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr um 14 Prozent weiter gewachsen. Zu diesen heute vom Statistischen Amt bekannt gegebenen Zahlen erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rudolf Borchert:

„Das sind außerordentlich erfreuliche Ergebnisse. Vor allem die Strombereitstellung aus Windkraft und Solarenergie hat stark zugenommen. Während im Bundesdurchschnitt im Jahr 2014 erst 28 Prozent des Bruttostromverbrauchs mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern gedeckt sind, liegen wir in MV mittlerweile bei deutlich über 100 Prozent.

Daran wird sichtbar, dass sich die konsequente Förderung der erneuerbaren Energien ökologisch und ökonomisch auszahlt. Das ist ein großer Erfolg für unser Land und unsere Landesregierung, die die Energiewende von Anfang an auch als große industriepolitische Chance für unser Land begriffen hat

Denn wir erwirtschaften längst einen Exportüberschuss und werden immer mehr zum Stromexportland v.a. für die Industriegebiete im Süden und Westen Deutschlands. Aber auch für stromintensive Industrieunternehmen ist der Standort Mecklenburg-Vorpommern zunehmend interessant.

Vor allem der Ausbau der Onshore-Windkraft und der Solarenergie bietet große regionale Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzpotentiale für unser Land. Bereits jetzt sind fast 14.000 Beschäftigte im Bereich der erneuerbaren Energien tätig. Die weitere landespolitische Gestaltung der Energiewende ist deshalb ein Jobmotor und Garant der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung für Mecklenburg-Vorpommern. Wir werden zudem dafür sorgen, dass auch betroffene Kommunen und Bürger am Windkraftboom und den Gewinnen beteiligt werden. Ein entsprechendes Bürgerbeteiligungsgesetz des Landes wird demnächst im Landtag beraten und diesen Prozess unterstützen.“