Konzeptionelle Einigung für Warnemünder Segelrevier ist dringend erforderlich

Der Arbeitskreis Innenpolitik der SPD-Landtagsfraktion sowie der sportpolitische Sprecher, Rudolf Borchert, haben am (heutigen) Dienstag den Warnemünder Segel-Club (WSC) besucht, der mit infrastrukturellen Problemen zu kämpfen hat. Im Anschluss an das Arbeitsgespräch mit dem Vereinsvorstand um den Vorsitzenden Hans-Jürgen Bohn erklärte der Rostocker SPD-Landtagsabgeordnete, Ralf Mucha:

„Wir haben uns heute einen Eindruck von den Problemen auf der Mittelmole verschaffen können. Hier besteht dringender Handlungsbedarf insbesondere bei der Sanierung der Steganlage. Klar ist, dass dafür anders als vom Rostocker Sportsenator Steffen Bockhahn (Dier Linke) geäußert, die Stadt Rostock zuständig ist, da es sich um eine städtische Liegenschaft handelt. Deshalb steht in erster Linie die Stadt in der Pflicht, die Grundlagen zu klären und für Abhilfe zu sorgen.

Nichtsdestotrotz sprechen wir uns im Interesse des WSC dafür aus, dass Land, Stadt, die WIRO und der Verein sich zeitnah an einen Tisch setzen, um eine konzeptionelle Einigung zu erzielen. Ansonsten ist die Attraktivität des Warnemünder Segelreviers und insbesondere die ausgezeichnete Kinder- und Jugendarbeit des Leistungsstützpunkts gefährdet, da unsere Olympia-Talente dann nach Kiel gehen.

Der sportpolitische Sprecher Rudolf Borchert ergänzt:

“Es ist aus sportpolitischer Sicht wünschenswert, dass Warnemünde als eines der weltweit schönsten Segelreviere überhaupt in den nächsten Jahren so zukunftsfähig gemacht wird, dass es international konkurrenzfähig bleibt. Dazu braucht es ein Gesamtkonzept und einen gemeinsamen Plan aller Akteure für notwendige Investitionen in die Infrastruktur.“