Rudolf Borchert startet 14. Fahrradtour durch den Müritzkreis

Auch in diesem Jahr unternahm der Landtagsabgeordnete Rudolf Borchert vom 18. bis zum 23. Juli seine alljährliche Radtour durch den Müritzkreis. Zusammen mit seinem Begleiter, Hans Wolff, führte sie ihr Weg durch die Ämter Röbel/Müritz, Malchow und Warener Seenlandschaft. An vielen Stationen wurde Halt gemacht, um sich vor Ort ein Bild von den Problemen und Sorgen der Gemeinden im Müritzkreis verschaffen zu können. Ebenso zahlreich wie die Stationen waren auch die Themenschwerpunkte der Gespräche während der Radtour.
Die Chancen zur Schaffung neuer und dauerhafter Arbeitsplätze im ländlichen Raum waren Gegenstand der Diskussion in den Bioenergiedörfern Jabel und Zepkow sowie in der Firma Kranemann und dem Biomassehof in Varchentin. Einig war man sich, dass Investitionen in Erneuerbare Energien eine positive Entwicklung dieser Gemeinden fördern und zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung beitragen.
Auch über die aktuellen Fortschritte in der Tourismusinfrastruktur informierte sich der Landtagsabgeordnete. Neben dem Besuch bereits fertiggestellter Projekte, wie die Kirchensanierung in Dammwolde und dem Luftfahrttechnischem Museum in Rechlin, verschaffte sich Rudolf Borchert auch einen Überblick für zukünftig anstehende Arbeiten. So wurde beispielsweise für die noch fehlenden Teilabschnitte des Rad-und Wanderweges „Rund um den Plauer See“ und dem straßenbegleitenden Radweg von Ludorf nach Röbel die weitere Herangehensweise vereinbart.
Während der Radtour nutzte Borchert auch die Gelegenheit, um mit den jeweiligen Bürgermeistern und Kommunalpolitikern ins Gespräch zu kommen. Inhaltlicher Schwerpunkt der Diskussionen waren mögliche zukünftige Gemeindefusionen mit dem Ziel, die Verwaltung der Gemeinden zu straffen und effizienter zu gestalten. In den Gesprächen zeigten sich die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden zukunftsorientiert und offen für Zusammenschlüsse.
In Groß Gievitz, Moltzow und Zislow stand die Bildungsinfrastruktur im Mittelpunkt seines Besuchs. Hier sprach sich der Abgeordnete Borchert klar für den Erhalt und den Ausbau des Bildungsangebotes im ländlichen Raum aus, um den Schulkindern weite Wege zu den Bildungseinrichtungen zu ersparen.
Klar Stellung bezog Rudolf Borchert auch vor der Bürgerinitiative gegen die Legehennen-Anlage in Wildkuhl.“Keine Erweiterung der Legehennen-Anlage“ lautet das Statement des Abgeordneten und sichert der Bürgerinitiative seine persönliche Unterstützung zu.
Nach 6 Tagen und 270 Kilometern fällt das Resümee des Landtagsabgeordnete, trotz des teils schlechten Wetters, durchweg positiv aus.
„Die Eindrücke und Anregungen, die ich auch in diesem Jahr während meiner Radtour sammeln konnte, sind für mich von unschätzbarem Wert, da sie mir verdeutlichen, wo der Schuh bei den Menschen drückt. Den Menschen bei der Lösung dieser Problem beratend zur Seite zu stehen und zu unterstützen, ist auch weiterhin mein Arbeitsauftrag als Landtagsabgeordneter“.