Rudolf Borchert: Nur erneuerbare Energien weisen den Weg aus der drohenden Klimakatastrophe

Der Energieausschuss hat sich in seiner heutigen Sitzung dafür ausgesprochen, eine dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid (CCS) auf dem Hoheitsgebiet von Mecklenburg-Vorpommern einschließlich des Küstenmeeres innerhalb der 12-Seemeilenzone auszuschließen. Der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rudolf Borchert, begrüßte diese Zustimmung des Energieausschusses zu dem von SPD und CDU vorgelegten Kohlendioxid-Speicherausschlussgesetz:

„Die SPD-Landtagsfraktion hat sich von Anfang an gegen die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid in unserem Land ausgesprochen. Ich freue mich, dass nun auch der Energieausschuss dieser Position gefolgt ist und ein CCS-Verbot in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Schon vor Jahren hat der mittlerweile verstorbene Umwelt- und Energieexperte Herrmann Scheer aufgezeigt, dass durch CCS die Risiken des klimaschädlichen CO2-Ausstosses nur verlagert, nicht aber beseitigt werden. Es sind einzig die erneuerbaren Energien, die den Weg aus der drohenden Klimakatastrophe weisen. CCS hingegen verzögert nur auf kostspielige und hochriskante Weise den Energiewechsel. Denn die für CCS benötigten Einlagerungsstätten stünden beispielsweise nicht mehr für alternative Nutzungsmöglichkeiten wie z.B. Geothermie zur Verfügung. Die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU in Mecklenburg-Vorpommern haben nun mit ihrem Verbotsantrag ein deutliches Zeichen gesetzt. Ich hoffe, dass andere Länder und auch der Bund sich dieser eindeutigen Haltung anschließen.“