Gastfreundliches Waren (Müritz)

Seriös, pflichtbewusst, manchmal etwas
distanziert – mit diesen Eigenschaften werden Deutsche im Ausland oft
beschrieben. „Wir wollen zeigen, dass Deutschland und vor allem
Waren (Müritz) auch weltoffen, herzlich und gastfreundlich ist“, sagt
Landtagsmitglied Rudolf Borchert (SPD). Gemeinsam mit der
Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. appelliert
der Abgeordnete an Familien aus Waren (Müritz) und Umgebung, ab Anfang
Oktober 2012 einen Austauschschüler bei sich aufzunehmen. „Mit einem
Gastkind aus einem anderen Land machen Familien spannende interkulturelle
Erfahrungen im eigenen Zuhause, schließen internationale Freundschaften und
tragen entscheidend dazu bei, dass sich der junge Mensch noch lange nach
seiner Rückkehr gerne an den Aufenthalt in Deutschland erinnert“,
unterstützt Borchert die Idee des Gastfamilienprogramms von AFS.

Der gemeinnützige Verein führt seit 60 Jahren erfolgreich
Austauschprogramme durch. Über 800 Jugendliche aus der ganzen Welt kommen
jährlich mit AFS nach Deutschland. Für ein halbes oder ganzes Schuljahr
entdecken die 15- bis 18-jährigen Schüler mit ihrer Gastfamilie
Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Familienleben, im Schulalltag und in
der Freizeitgestaltung. Durch das Zusammenleben gewinnen alle
Familienmitglieder einen einmaligen Einblick in die jeweils andere Kultur,
von dem sie häufig auch in Schule und Beruf profitieren.

Interessierte Familien können sich jetzt für das AFS-Gastfamilienprogramm
bewerben. Auch Alleinerziehende oder Paare ohne Kinder können einen
Austauschschüler aufnehmen. Wichtig sind Offenheit, Flexibilität und das
Interesse an jungen Menschen und anderen Kulturen. Während des Aufenthalts
werden die Familien von ehrenamtlichen Mitarbeitern des AFS-Komitees
“Neustrelitz” und den hauptamtlichen Mitarbeitern des AFS-Regionalbüros Ost
unterstützt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Michaela Sgonina vom
AFS-Regionalbüro (Telefon 030 3110286-15) oder im Internet unter
http://www.afs.de/gastfamilien.